Multiplikatoren – warum sie so wichtig für kikambalacare sind und weshalb sie sich einsetzen mit Lea Ohlmeier

Hallo Lea, schön, dass Du Dir die Zeit nimmst. Erzähl uns doch ein wenig über Dich und schildere uns bitte, wie Du auf kikambalacare aufmerksam geworden bist.

Mein Name ist Lea, ich bin 31 Jahre alt, verheiratet und habe eine Tochter. Ich kann stolz von mir behaupten zu den Gründungsmitgliedern von kikambalacare zu gehören. Als du mir von der Idee erzählt hast, den Verein zu gründen, um in Kikambala nachhaltig die Bildungschancen von Kindern zu verbessern, war sofort klar, dass ich dabei bin.

Warum findest du die Arbeit von kikambalacare überzeugend und was findest du besonders unterstützenswert?

Wir genießen das Privileg hier in Deutschland zu leben und allein dadurch einen großen Luxus. Soziale Absicherung und Zugang zu Bildung sind für uns Normalität. Leider ist das weltweit nicht für alle Menschen der Standard. Als junge Mutter liegt es mir besonders am Herzen Kindern und Jugendlichen in Kikambala einen qualifizierten Zugang zu Bildung zu gewähren und so langfristige Perspektiven zu schaffen. Durch die Übernahme von Patenschaften können wir die Finanzierung von Schulgebühren sowie benötigte Kleidung und eine warme Mahlzeit für die Kinder ermöglichen.

Bist du schon mal in Afrika gewesen?

Nein, bisher leider nicht. Ich musste mich bis dato damit begnügen mir durch Fotos und Videos von dir einen Eindruck über die Vielfalt des Landes und die Kultur zu verschaffen. Es steht aber definitiv auf der Agenda.

Siehst du in irgendeiner Form eine gewisse Verantwortung zu helfen?

Ich denke, dass Hilfe zur Selbsthilfe ein guter und richtiger Ansatz ist. Wenn wir Hilfestellung bieten, damit die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern einen Weg geebnet bekommen vorhandene Probleme anzugehen, vielleicht sogar zu lösen, können wir zukunftsorientiertes Denken und ein Umdenken unterstützen. Das in meiner Meinung nach eine gute Chance, um nach und nach ein Veränderung bestehender, „veralteter“ Strukturen voranzutreiben, die meines Erachtens der Grund für die schlechten Lebensbedingungen der Menschen sind, die in extremer Armut leben.

Mit deiner Hilfe unterstützt du ein kleines Dorf in Kenia, warum Kenia und nicht ein anderes Land?

Weil ich durch die persönliche Verbindung zu dir einen guten Blick auf die Lebensverhältnisse und Geschichten über die Menschen vor Ort bekommen habe. Es macht mich persönlich betroffen, die Schicksale der Kinder und deren Familien zu kennen. Der persönliche Bezug durch deine direkten Kontakte und dein unermüdlicher Einsatz zu helfen, haben die Entscheidung, sich in Kikambala zu engagieren, leicht gemacht.

Du hast Dich auch mit den 360 Grad Videos beschäftigt, die wir in Kenia aufgenommen haben. Wie war das für dich?

Ich habe die Videos mit einem lachenden und einem weinenden Auge gesehen. Zum Einen ist es ein landschaftlich so schönes und vielfältiges Land. Die Menschen sind so offen, zufrieden und glücklich. Zum Anderen ist es erschreckend und wirklich unheimlich traurig die unvorstellbare Armut und die Lebensumständen zu sehen. Beispielsweise die Zustände in den Krankenhäusern haben mich zutiefst erschüttert.

Was sagst du Menschen denen du kikambalacare empfiehlst?

Ich finde es wundervoll, dass man mit einem kleinen Beitrag so viel bewirken kann. Wir haben keinen großen Verwaltungsapparat, der Kosten frisst und die Hilfe kommt direkt dort an wo sie benötigt wird. Es steckt so viel Leidenschaft und Einsatz dahinter. Es werden einzelne Leben und Schicksale maßgeblich verbessert und das für einen aus unserer Sicht relativ kleinen Einsatz. Was kann es besseres geben?!

Lea Ohlmeier ist Gründungsmitglied von kikambalacare, somit seit Tag 1 dabei und als junge Mutter besonders engagiert, die Lebensumstände in Kikambala für Kinder und Jugendliche zu verbessern. Danke, Lea!

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